Winsen-Urlaub
Ihr Urlaubsziel in der Heide
— Die Frau hinter dem Namen

Oma Anna. Eine Erinnerung mit Liebe.

Bevor es das Haus Anna gab, gab es Anna selbst. Diese Seite ist ihr gewidmet — der Frau, die diesem Haus nicht nur ihren Namen, sondern auch ihren Geist mitgegeben hat.

1924–2020
Lebensjahre
Lichtfelde
Kreis Halbstadt, Ukraine
ca. 1945
Ankunft in Winsen (Aller)
— Ihre Geschichte

Von der Ukraine nach Winsen.

Anna wurde 1924 in Lichtfelde im Kreis Halbstadt geboren — einer der deutschen Kolonien am Schwarzen Meer im heutigen Saporischschja, Ukraine. Zur Welt kam sie in einem Kuhstall, wie es die einfachen Verhältnisse jener Zeit mit sich brachten.

Es folgten Erlebnisse, die ihr Leben und ihre Haltung tief geprägt haben: Krieg und Flucht zwangen sie, ihre Heimat zu verlassen. Um 1945 erreichte sie schließlich Winsen (Aller) — und fand hier ein neues Zuhause, das sie nie wieder verlassen sollte.

Vielleicht war es genau diese Geschichte, die sie zu der Frau machte, die wir kannten: dankbar für das, was sie hatte, und immer bereit, anderen ein Zuhause zu geben.

für Oma Anna.
— Ihr Leben

Die Frau, die immer Platz hatte.

Anna — das war die Großmutter von Dennis, dem Vermieter. Eine herzliche, liebenswürdige Frau, die in ihrem langen Leben so viel erlebt hat — und die in der Poststraße immer mit offenen Armen empfangen hat: ihre Kinder, Enkel, Urenkel, und jeden Gast, der durch die Tür kam.

Das Haus war für die ganze Familie ein Anlaufplatz — dort, wo immer ein Platz am Tisch frei war, wo Kuchen oder Vanillepudding mit Erdbeeren auf dem Tisch stand und wo man sich nach einer Umarmung gleich wieder zu Hause fühlte.

Wer sie kannte, erinnert sich an ihre Geduld, ihren angenehmen Humor und die Ruhe, mit der sie jedes Problem anging — als ließe sich am Küchentisch bei einer Tasse Kaffee ohnehin alles lösen.

"Für Oma Anna — und für alle, die bei ihr einen Platz hatten."
— Dennis Lohmann, Enkel
A
— Ihr Vermächtnis

Ihr Name lebt weiter.

Als wir das Haus in der Poststraße saniert haben, war für uns schnell klar: Es sollte weiterhin Annas Haus bleiben. Die Schnuckenstube im Erdgeschoss und das Heideglück im Obergeschoss tragen ihren Geist in sich — offen, warm, einladend, mit Platz für jeden, der zur Tür hereinkommt.

Wir hoffen, dass auch Sie als Gast ein kleines Stück von dem spüren, was dieses Haus für unsere Familie immer war: ein Zuhause, in dem man willkommen ist.

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— Zum Schluss

Danke, Oma Anna. Für all die Jahre, für jeden Platz am Tisch, für ein Zuhause, das wir jetzt mit anderen teilen dürfen.

Für immer in unserem Herzen ♡
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